Bushido Fukei Haus

Nachdem die Platte für Bushido fertig geworden ist, hat das inspiriert, ein bisschen Gelände fertig zu machen, um der Platte leben einzuhauchen. Den Anfang hat dabei ein Haus gemacht, das ich hier noch herumliegen hatte und das schon länger auf seinen Aufbau gewartet hat.

Der Bausatz ist von Plast Craft Games. Entsprechend ein sehr preiswertes Gebäude, aus dem man meiner Meinung nach dennoch was herausholen kann. Fenster und Tür sind aus Resin, Dach aus Pappe und die anderen Bauteile aus gelasertem geschäumten Kunststoff.

Ich habe das Haus nicht mir der Holz Unterkonstruktion verklebt. So kann man es auch einzeln aufstellen, wenn es mal weniger Platz einnehmen soll.

Die Wände sind dünn mit Fliesenkleber bestrichen. Anschließend die Fachwerke hineingedrückt. Das klebt nicht nur gut, sondern verleiht den sonst so glatten Wänden einen tollen Oberflächeneffekt mit sehr geringem Aufwand.

Die Fachwerke und anderes Holz haben eine Maserung bekommen. Der Kunststoff von Plast Craft Games ist so weich, dass man sehr einfach etwas einritzen kann. Die Bretter der Unterkonstruktion sind mit einem Kugelschreiber hineingedrückt, die Holzmaserung ist entstanden, indem ich mit einem gewöhnlichen Kamm immer wieder über die Oberfläche gegangen bin.

Old West Platte

Wurde Zeit, mal einen ordentlichen Untergrund für Westernspiele zu haben. Dazu habe ich mich ein bisschen mit Acryl-Technik beschäftigt, die von vielen auf Leinwand/Stoff angewendet wird, um aufrollbare Matten zu erzeugen. Da Acryl aber leider nicht dauerelastisch ist und ich darin auch keinen allzugroßen Nutzen sehe, wenn man die Matte nicht oft transportieren will, habe ich mich für eine feste MDF-Unterlage entschieden. Außerdem stand die hier noch so herum. Mit 92 x 66 cm ist sie nicht besonders groß, aber als Textobjekt und für den Einsatz in Dead Man’s Hand vollkommen okay.

Weißes Acryl mit Vogelsand und brauner Abtöfarbe vermischt und mit der Hand (mit Handschuh!) auf die Platte geschmiert. Danach ein wenig Streu draufgeworfen/-gepustet. Nach dem Trocknen dann noch ein wenig gebürstet. Das Ergebnis finde ich vollkommen in Ordnung. Das nächste mal würde ich feineren Sand und braunes Acryl verwenden, sonst aber genauso vorgehen.

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Belebt wirkt das Ganze dann so …

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Old West Train

Die moderne Technik hält Einzug auf die Western-Platte. Die Eisenbahn ist im Entstehen. Ein paar Schienen hatte ich vorher schon gemacht. Nun ist die Lok fertig. Tender und Wagons folgen irgendwann. Und die Beschriftung der Lok natürlich auch.

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Als Basis dient der Coca Cola Santa Train. Den kann man – besonders in der Vorweihnachtszeit – ganz gut im Internet finden. Nur Vorsicht, es gibt ihn auch als „Mini“-Variante. Ein fast baugleiches Set existiert übrigens auch von Haribo. Die Größe ist perfekt.

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Ein paar Streichhölzer haben geholfen, den Stehplatz für ein zweites Modell zu schaffen. Falls der Lokführer mal Gesellschaft bekommt.

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Die Lok hat einen Motor und funktionierendes Licht. Das habe ich alles entkernt und herausgenommen. Dadurch sind die entsprechenden Platzfresser und Schalter nun einer bespielbaren Fahrerkabine gewichen. Die Kesseltür ist übrigens eine alte Rhino-Luke, die ich noch über hatte.

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Old West Town Tumbleweed: Bank

Tumbleweed bekommt nach der Kirche nun auch eine Bank. Das Gebäue ist soweit fertiggestellt, hat aber noch keine Beschriftung und Einrichtung. Das wird vermutlich noch etwas dauern, daher schonmal das Haus ansich.

Das Modell ist aus einem Spielzeugset von Ertl, das es seit etlichen Jahren nicht mehr gibt namens Cow Town. Den Tipp hatte ich bei Brückenkopf bekommen und das Set dann bei ebay gefunden. Der maßstab ist zwar mit 1:64 angegeben, aber die Gebäude passen hervorragend zum 28 mm Maßstab. Und mit ein wenig Modifikation verlieren sie den Spielzeug-Stil.

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Eigentlich ist das Gebäude ein Sheriff. Aber da sprachen mehrere Faktoren gegen. Zum einen habe ich bereits ein Sheriff-Gebäude, zum anderen ist es mir dafür zu groß. Und das innenliegende Gitter dann mit Ausgangstür dahinter war albern. Also ist es nun die Bank. Die braucht ein repräsentatives Gebäude ….

Die Anbindestangen sind aus Holz nachgerüstet. Das, was da im Original war, sah eben sehr nach Spielzeug aus.

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Um das Haus herum ging die Bodenplatte weiter. Die habe ich dann auf Gebäudebreite gestutzt.

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Hier muss natürlich noch ein schöner Schriftzug hinein.

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Die Dachkanten haben auch noch einen Abschluss aus Umrührstäbchen bekommen, um die glatten Plastikkanten zu verdecken,

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Das ehemalige Zellengitter ist durch herausnehmen einiger Stangen und einkleben von kleinen Tresen zum perfekten Bankschalter geworden. In den Ecken sind auch Umrührstäbchen verbaut, um die unschönen Verbindunsstellen zu verstecken.

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Eine Menge Platz im Innenraum. Da muss noch ein Tresor und diverse Möbel hinein.

Old West Town Tumbleweed: Kirche

Tumbleweed hat eine Dorfkirche. Sie ist natürlich klein. Aber so haben die wenigen gottesfürchtigen Bürger der Stadt nun einen Versammlungspunkt. Das Modell ist von Renedra.

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Das Modell ist eigentlich geschlossen, aber damit man sich auch innerhalb des Gebäudes aufhalten kann, habe ich das Dach nicht angeklebt und minimal modifiziert.

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Habe bei der Kirche nur ich diese Assoziation?

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DIY: Toilettenhäuschen mit Potch beschriften

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Ich bin unlängst über ein paar lustige Toilettenhäschen à la DIXI gestolpert. Die gibt es von Tabletop Combat. Nachdem sie bemalt waren, stellte sich die Frage wie man sie an den vier Schildern beschriften kann, denn kein Hersteller macht Decals für Toiletten und Freihand kommt da auch nicht in Frage. Da viel mir ein Mittelchen ein, dass ich schon länger mal ausprobieren wollte (ursprünglich an Wester Häusern). Foto Transfer Potch: Meines ist von Hobby Line, gibt es aber meine ich von diversen Herstellern.

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Die Idee von Potch ist, dass man Laser-Ausdrucke spiegelverkehrt auf das Material aufbringt und durch anschließendes Entfernen des Papierträgers der Aufdruck auf dem Untergrund bleibt. Wichtig ist, dass es ein Laser-Ausdruck ist, da Tinte sich im Wasser auflösen würde!

Schritt 1: Das Modell

Zuerst wir das Modell normal bemalt. Wo später die Schrift hin soll, sollte ein Heller Untergrund sein, da der Ausdruck natürlich im Gegensatz zu einem Decal, nicht dunkle Farben aufhellen kann. Nach dem Bemalen das Modell mit Klarlack versiegeln, um es gegen Reibung etwas zu schützen.

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Schritt 2: Die Beschriftung

Die zu bedruckenden Flächen ausmessen, eine entsprechende Vorlage anfertigen. Dann horizontales Spiegeln nicht vergessen und ausdrucken.

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Und anschließend grob ausschneiden. Da muss man nicht genau sein, weil später nur der Druck bleibt und das Papier verschwindet. Gerade Kanten fand ich aber hilfreich zur exakten Positionierung, da man ja von der Rückseite nicht mehr sieht, wo man gerade etwas anbringt.

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Schritt 3: Aufbringen

Anschließend wir der Untergrund mit Potch bestrichen …

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… und anschließend der gewünschte Ausdruck mit der bedruckten Seite nach unten in die Paste geklebt.

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Schritt 4: Trocknen

Nun muss das Ganze trocknen. etwa eine halbe Stunde war bei diesen kleinen Flächen vollkommen ausreichend.

Schritt 5: Papierträger aufweichen und entfernen

Anschließend wir das Papier aufgeweicht. Bei diesen kleinen Modellen ging das natürlich prima, indem ich sie komplett in Wasser eingelegt habe.

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Dann aus dem Wasser nehmen und das Papier mit dem Finger oder einem anderen Gegenstand wegrubbeln. Nur nicht zu harsch, denn unverwüstlich ist das bemalte Modell darunter natürlich nicht^^.

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Fertig

Nach dem Trocknen ist das Modell fertig beschriftet und er Aufdruck auch ziemlich robust.

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Hier das Ergebnis von den verschiedenen Seiten:

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Falls das jemand nachmachen möchte, könnt Ihr Euch gern an meinen Vorlagen bedienen.

Hier ein PDF: diy-potch-toilettenschilder

Imbissbude Food Booth 9000 – Dolphin Shack

Ich habe schon länger mit dem tollen Bausatz von Warmill geliebäugelt. Für meine Vorstellung einer dunklen und dreckigen Szenerie in einem abgelegenen Stadtteil sind runtergekommene Fressbuden genau das Richtige. Das Dolphin Shack mit seinem leckeren Angebot rund um Flipper & Chips finde ich da einen Volltreffer.

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Der Großteil der Bude ist einfach nach Bausatz zusammengesetzt. Aber die dezent eingelaserte Leiter war mir etwas zu wenig, gerade weil man die auch im Spiel gut erkennen sollte. Das sind einfach ein paar MDF Reste, die herumlagen.

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Die Lüftung ist ein Resin Zubehörteil von Pardulon. Eigentlich hätte ich gern mehr solcher Details, um den MDF Bausatz plastischer zu machen.

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Die offene Tür ist in der Wand eingehakt. Lässt sich aber auch abnehmen und schließen.

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Das Dach kann man abnehmen und die Bude auch von innen bespielen …

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… wenn man sich nicht ekelt. Da hat lange keiner drin geputzt.

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Old West Town Tumbleweed: Doc Brown

Die Old West Stadt hat ein neues kleines Haus … der Doctor ist in der Stadt.

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… aber gerade offenbar auf Hausbesuch, da lungert nur ein Fremder herum …

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Inneneinrichtung muss noch folgen … damit das ein bisschen lebendig wirkt.

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Ich bin ja kein allzu großer Fan von Lasercut Gebäuden … auch dieses finde ich nur okay, weil man mit etwas härteren Verwitterungsspuren was rausholen kann, sonst vermisse ich die Oberflächenstruktur, die Resin oder Gips mitbringen.

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Da für die Schilder kaum brauchbare Decals zu bekommen sind, musste ich hier dann doch mal den Pinsel schwingen …

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Großes Gasthaus

Das Gebäude habe ich als Bausatz aus Gips vor einer ganzen weile bei ebay geauft. Nachdem mir beim Arbeiten dreimal Teile aus der recht dünnen Dachplatte gebrochen sind, war es etwas frustrierend fertig zu stellen, stand dann gebaut und grundiert lange herum und nun habe ich mich mal aufgerafft, das fertig zu machen.

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Das gebäude ist eigentlich ganz hübsch. Vom Maßstab her jedoch eher an der oberen Grenze des verwendbaren. Um durch die Tür zu kommen, muss der gute Mann selbst mit Helm auf dem Kopf sich nicht gerade bücken^^; Auch die Geschosse sind sehr weit auseinander – geräumige Deckenhöhe. Wenn im Erdgeschoß ein großer Gastraum ist, ist das aber ja noch glaubwürdig.

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Und neben einem Ziterdes-Haus kann das durchaus stehen. Eben als zentrales Geländestück einer Szenerie.

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Old West Gebäude

Letztes Wochenende begann mit einem Basteltreffen mit mehreren Leuten. In diesem Zuge habe ich einige Rusus-Gipshäuser die hier noch als Bausatz herumlagen aufgebaut und dann übers Wochenende bemalt. Die gesellen sich nun prima zu bereits zuvor vorhandenen Gebäuden dieser Serie.

Da wären zunächst zwei normale Holzhäuser und ein Schuppen.

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Davon gab es schon ein Haus und eine größere Scheune.

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Dann ist noch ein Holzhaus mit Strohdach fertig geworden und kann nun mit einem weiteren und einer Blockhütte auch Einsiedlern im Wald Unterschlupf bieten.

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Und zu guter letzt wäre da noch ein Adobe Haus von einem Kleinhersteller. Da ich das Gebäude dreimal habe, hatte ich damals das Erste ganz normal aufgebaut (hinten links), das zweite dann variiert, indem es einen Anbauschuppen und eine Leiter anstelle der Treppe bekommen hat. Jetzt kam das dritte dazu. Nun mit der Treppe auf der anderen Seite und einem Backofen auf der Gebäuderückseite.

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