Bushido Fukei Haus

Nachdem die Platte für Bushido fertig geworden ist, hat das inspiriert, ein bisschen Gelände fertig zu machen, um der Platte leben einzuhauchen. Den Anfang hat dabei ein Haus gemacht, das ich hier noch herumliegen hatte und das schon länger auf seinen Aufbau gewartet hat.

Der Bausatz ist von Plast Craft Games. Entsprechend ein sehr preiswertes Gebäude, aus dem man meiner Meinung nach dennoch was herausholen kann. Fenster und Tür sind aus Resin, Dach aus Pappe und die anderen Bauteile aus gelasertem geschäumten Kunststoff.

Ich habe das Haus nicht mir der Holz Unterkonstruktion verklebt. So kann man es auch einzeln aufstellen, wenn es mal weniger Platz einnehmen soll.

Die Wände sind dünn mit Fliesenkleber bestrichen. Anschließend die Fachwerke hineingedrückt. Das klebt nicht nur gut, sondern verleiht den sonst so glatten Wänden einen tollen Oberflächeneffekt mit sehr geringem Aufwand.

Die Fachwerke und anderes Holz haben eine Maserung bekommen. Der Kunststoff von Plast Craft Games ist so weich, dass man sehr einfach etwas einritzen kann. Die Bretter der Unterkonstruktion sind mit einem Kugelschreiber hineingedrückt, die Holzmaserung ist entstanden, indem ich mit einem gewöhnlichen Kamm immer wieder über die Oberfläche gegangen bin.

Bushido Spielplatte: Schritt-für-Schritt

Die Bushido Spielplatte stand lange grob angefangen herum. Nun habe ich über ein Wochenende etwas in die Hände gespuckt und sie fertig gebaut. Ursprünglich sollten viel mehr Elemente darauf sein, aber da das dann viele der Szenarios zu sehr einschränkt, ist die Plate nur sehr schlicht und die Geländeteile werden frei darauf platziert.

Zuerst Platte und die vier Rahmenteile im Baumarkt einfach zuschneiden lassen. Ich habe 14 mm starkes MDF gewählt und die Rahmen sind 10 cm breit. 14 mm sind gut, damit sich nichts verzieht, ist dafür aber am Ende auch nicht ganz leicht.

Dann die Rahmenteile mit Weißleim aufkleben. Am besten das Ganze mit Schraubzwingen fixieren, bis es anzieht.

Als nächstes kommen dann geplante Erhöhungen aus Styrodur auf die Platte. Die werden dann einfach mit einem Cutter grob in Form gebracht. Die Platten auf dem Platz sind eine aus Acryldichtmasse abgeformte Bodenplatte. Das hat den Vorteil, dass die Teile dann noch etwas abgenutzter wirken und deutlich einfacher zu bearbeiten sind.

Auf den Tremmenstufen sind einfach mit einem Kugelschreiber Kringel eingedrückt, um Pflastersteine zu erzeugen.

Dann habe ich ähnlich wie zuvor bei den Dead Man’s Hand Platten ein Gemisch aus Acryldichtmasse, etwas Wasser und Sand angemischt und auf der Platte verteilt (in diesem Fall Braunes Acryl)

Um einen ordentlichen Bemalgrund zu schaffen, wollte ich die Platte als nächstes mit einem Sepia-Braun-Spray grundieren. Dazu ist es wichtig die offenen Styrodurteile zunächst mit irgendetwas (in diesem Fall Abtönfarbe) zu versiegeln, weil einige Sprays sich sonst in das Material fressen.

Danach habe ich mit verschiedenen Abtönfarben die Steinplatten trockengebürstet. Als die Farbe dann gut war, haben die Platten Moos und Alterungsspuren bekommen. Dazu sind die Modelmates Waethering Liquids enorm hilfreich. Insbesondere das tolle Moss Green.

Anschließend den ganzen Boden braun bemalen und auch etwas heller trockenbürsten. Dann habe ich alles mit einem Streukleber bestrichen und Streu mehrerer Farben aufgebracht. Anschließend mit Mattlack das ganze Teil noch versiegeln, damit das Streu noch etwas besser hält.

Der Großteil war gemacht. nun der Rahmen. Da MDF so ein totes langweiliges Material ist, wollte ich dem Rahmen etwas Pseudo-Holzlook verleihen. Davon ist am Ende zwar nicht mehr viel geblieben, aber doch mehr als nu ein plattes einfarbiges Bild.

Zunächst helle Acrylfarbe mit einem groben Pinsel in einer Laufrichtung auf bürsten …

… dann eine dunklere …

… und anschließend mit Holzlasur rollen (in diesem Fall zunächst Mahagony, danach Nussbaum).

Als letzten Schritt noch Hochglanzlack in den Tümpel. Fertig.

Master Po inspiziert das Gelände:

Dropfleet Commander: Scourge Nickar Hunter-Killer

Lange gab es jetzt nichts neues hier. Viel Arbeit und wenig Sachen sind fertig geworden (und der Spieltisch hat einen neuen aufwändigen Unterbau bekommen). Aber nun muss es mal weitergehen. Da die Dropfleet Commander Corvetten nun erschienen sind, haben es die ersten kleinen Schiffe auch auf den Maltisch geschafft. Diesmal die Scourge mit den Nickar Hunter-Killern.

Da die Rochenhaften Schiffe in der geraden Pose etwas langweilig wirken, habe ich sie ein bisschen in Form gebracht. Bei Resin ist das mit etwas Heißwasser ja dankenswerterweise kein allzu großes Unterfangen.

Dropfleet Commander: UCM Saratoga Class Light Cruiser

Vor kurzem habe ich die leichten Saratoga Kreuzer der UCM bekommen, die es nur limitiert bei Hawk zu kaufen gab.

Die Modelle sind aus Resin und bestehen aus zwei Teilen. Ein bisschen heißes Wasser war nötig, um die Teile in exakt passgenaue Form zu bringen, aber ansonsten super Qualität. Optisch ist der Unterschied zu den Leichten Kreuzern aus dem Plastkgussrahmen deutlich, aber die Schiffe passen sich dennoch perfekt in die Flotte ein. Genau so soll es sein.

Frostgrave: Nebelschwaden

Für den Nebelschwaden Zauber bei Frostgrave werden Nebelbänke mit einer Grundfläche von 1″ x 6″ und einer Höhe von 3″ benötigt. Eckig ist zwar nicht die glaubwürdigste Nebelwand, aber ich habe mich entschlossen, die Maße exakt umzusetzen.

Die Basis ist aus Hobbyglas aus dem Baumarkt.

Das Material lässt sich erstaunlich gut mit dem Cutter bearbeiten. Einach 10-15mal kräftig anritzen …

… danach an eine Tischkante legen und brechen. Danach die Kanten ein wenig mit Schleifpapier versäubern.

Die beiden Teile habe ich mit Craftics #33 Arylic Cement geklebt (gibt es z.B. bei Litko). Dieser Kleber macht die Materialien nicht blind durch Ausdünstungen und hält erfahrungsgemäß ganz gut.

Da die Nebelschwaden die Sicht blockieren, und etwas nebeliger werden müssen, habe ich sie mit einem Wattevlies beklebt.

Dazu einfach das Flies zuschneiden, dann die Teile mit Sprühkleber besprühen und an die Acrylfläche kleben.

Insgesamt sehr „eckig“, aber sonst ganz brauchbar denke ich. Und hat alles nicht lange gedauert.

 

 

Dropfleet Commander: UCM und Scourge Flotte

Als ich die Raumstationen fotgrafiert habe, habe ich auch gleich den Moment genutzt, Bilder der beiden soweit erstmal fertigen Flotten der UCM und Scourge zu machen.

Die Basen sind mittlerweile auch alle magnetisiert. Immer 2×1 mm Neodym Magnetem im den Öffnungen für die Hull-Points und ein Stabmagnet, ob den Stand zu markieren. Das funktioniert ganz hervorragend, weil der Stabmagnet sehr angenehm auf die Punkte schnalzt, und man das ohne zu viel Fingeakrobatik nutzen kann. Die Spikes anzuzeigen ist das größere Problem, weil sich die Basendeckel doch immer mal etwas drehen. Da werde ich wohl auf Token umsteigen. Höhenlevel hingegen kann gut als Anzeige der Base bleiben.

Dropfleet Commander: Space Station #2 und #3

Nach der ersten folgen nun auch die nüchsten beiden Raumstationen. Die Modelle haben eine sehr klassische Optik bekommen. Eine in der selben Farbigkeit, wie die erste Station und meine UCM-Flotte, die andere weicht davon ins Grünliche ab um sie etwas zu weiter zu differenzieren.