Dust: Rostige Nissenhütte der Alliierten

Dust-Huette2_11

Ich wollte schon länger die „Haarspray-Salz“-Methode für Rosteffekte ausprobieren. Das Objekt für diesen Test ist nun eine Wellblechhütte aus Dust geworden. Das ist hier ein kleiner do-it-yourself-Bericht über den Prozess. Aber bedenkt, dass es mein erster Versuch mit dieser Methode war. Ist also keine Anleitung von einem erfahrenen Profi.

Zunächst habe ich die Hütte in Sepiabraun grundiert. Anschließend Pigmente in verschiedenen Siena-Tönen angemischt und mit einem Schwamm aufgetupft, um einen Rostuntergrund zu erstellen. Zum Schluss habe ich die Hütte in diesem Stadium mit Klarlack versiegelt, damit die Pigmente später nicht weggewaschen werden.

Dust-Huette2_1

Anstatt Haarspray zu verwenden, bin ich auf Vallejo Chipping Medium ausgewichen. Das kommt flüssig und man muss nicht mir Spraydosen herumhantieren und außerdem riecht es nicht so unangenehm. Das Medium habe ich zunächst auf den Stirnseiten der Hütte aufgetragen und dann mit Salz bestreut. Dafür habe ich eine Mischung von grobkörnigem und gewöhnlichem Salz verwendet.

Dust-Huette2_2

Nach dem Trocknen kam dann eine Schicht Oliv mit der Airbrush darauf.

Dust-Huette2_3

Wenn die Farbe getrocknet ist, kann man nun mit warmem Wasser und einem weichen Pinsel das Salz anlösen und herunterwaschen.

Dust-Huette2_4

Damit sind dann die Stirnseiten soweit fertig.

Dust-Huette2_5

Das Dach sollte oben rostig bleiben, daher habe ich das Salz nur unten angebracht und nach oben hin sehr viel Salz aufgetragen. Beim airbrushen bin ich dann nur bis zur dicken Salzschicht gegangen und habe dasDach komplett rostig gelassen.

Dust-Huette2_6

Dust-Huette2_7

Als Finish habe ich dann noch die Tür in einem Holzton bemalt, damit sie sich etwas abhebt, ein paar Decals angebracht und am Boden ganz leicht etwas Staubton aufgetupft.

Dust-Huette2_10

Dust-Huette2_9

Dust-Huette2_8

Advertisements

Dust Allies Walker Geschütztürme anbringen

Da die Geschütztürme der Alliierten Walker leider lose auf dem Korpus aufliegen, muss man diese dringend befestigen. Obwohl ich nicht finde, dass sich bei einem Tabletop-Modell immer alles drehen und bewegen lassen können muss, wollte ich die Türme aber gern drehbar haben. Außerdem ist Austauschbarkeit bei den verschiedenen Waffenoptionen ein schöner Vorteil.

Die Idee des Verbindung stammt aus den Weiten des Internets. Vielen Dank für die tolle Inspiration an den guten Menschen, der es vorgemacht hat!

Das Material könnte simpler nicht sein: Etwas Eisenband und Neodymmagneten (2 x 1 mm rund) …

Dust-Turret-01

Zunächst die Länge der Öffnung in Rumpf und Luke mit ein bischen Zugabe zum Kleben abmessen. Ich habe davon Pappschablonen gemacht. Anschließend mit einer Blechschere einfach vom Eisenband abschneiden …

Dust-Turret-02

Anschließend vorn und hinten auf der Metallbrücke je einen Tropfen Sekundenkleber auftropfen und mit einer Stange aus Neodymmagneten in den Walker-Rumpf einsetzen …

Dust-Turret-03

… und dann mit den Klebepunkten nach oben an die Rumpfinnenseite drücken  (bzw. ziehen) …

Dust-Turret-04

Wenn der Kleber Trocknungszeit braucht, kann eine Metall-Schreibtischlampe hilfreiche Dienste tun …

Dust-Turret-06

Das (fast) fertige Ergebnis …

Dust-Turret-07

Nur noch einen Magneten anbrigen (der muss nicht einmal geklebt werden, da er ja prima von allein hält) …

Dust-Turret-08

… und den Turm aufsetzen. Fertig.

Dust-Turret-09

Dust Warfare Suppression Marker

Da mir Papiermarker nicht wirklich gefallen und auch Acryl nicht meine liebste Lösung ist, da das nicht ganz billig ist und immer sehr auffällig auf Spieltischen, habe ich einer Idee gesucht, die keinen allzu großen Fremdkörper beim Spielen darstellt und einfach zu erstellen ist. Die Inspiration dazu habe ich auf „The Wargaming Site“ gefunden und diese dann an meine Bedürfnisse angepasst.

Dust-Suppression_5

Material/Werkzeug

  • Münzen (in meinem Fall 1-Pfennig-Stücke)
  • Fliesenkleber
  • Filzrest (am besten Schwarz)
  • Locheisen oder Schere
  • Weißleim
  • Farben

Dust-Suppression_1

Zunächst die Münzen auf der Oberseite mit Fliesenkleber bestreichen, damit die Prägung nicht mehr zu sehen ist und der Marker eine nette Struktur bekommt.

Dust-Suppression_2

Aus dem Filz kleine runde Stücke erstellen. Ich habe dazu ein Locheisen mit 10 mm Durchmesser benutzt, aber eine Schere kann das natürlich auch.

Nun das Filzstück mit Weißleim auf den getrockneten Fliesenkleber kleben und gut andrücken, so dass besonders die Außenkante platt anliegt.

Dust-Suppression_3

Nach dem Trocknen schwarz grundieren und anschließend mit einem Pinsel Farben auf dem Filzbereich auftupfen. Beginnend mit dunklem Rot (ich habe Mechrite Red von Citadel benutzt), dann über Orange und sattes Gelb bis zu einem hellen knochenfarbenen Farbton.

Dust-Suppression_4