Allies: Nissenhütten

Nachdem eine der Nissenhütten ja mein erster Gehversuch mit der Salzmethode war (hier), habe ich nun auch die anderen aus dem Set fertig bemalt. Zusätzlich zu der ersten sind nun noch schwarze Pulverpigmente drauf, um sie etwas zu schattieren. Außerdem haben die Hütten Fenster bekommen. Natürlich habe ich die erste Hütte dahingehend auch nochmal angepasst.

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Die angepasste erste Hütte. Fenster sind aus dem Umschlag eines alten Schnellhefters aus Schülerzeiten. Der hatte den Vorteil, ordentlich vergilbt zu sein. Dann habe ich ihn mit Mattlack besprüht, um die Scheiben lichtdurchläsig. aber blind zu machen. Von außen sind noch dezent ein paar braune Pigmente in den Ecken.

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Die anderen Hütten haben diverse Anbauteile wie Sicherungskästen oder Klimaanlagen bekommen.

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Eine Hütte habe ich vorn aufgeschnitten um ein Materiallager daraus zu bauen …

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… und zwei andere zusammengeklebt und daraus ein geräumigeres Lazarett erstellt.

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Allies: Light Assault Walker

Nun war es eine weile still. Das hat einen guten Grund. Ich habe mich entschieden alle meine momentan vorhandenen Light Assault Walker in einem Rutsch zu bemalen. Und das hat natürlich ein wenig Zeit in Anspruch genommen. Insgesamt handelt es sich um drei Blackhawk und zwei Wildfire/Honey (die haben natürlich jeweils auch das andere Geschütz zum Austauschen).

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Mir ist ein Umstand gar nicht bewusst gewesen, bis ich es beim demontieren der Walker festgestellt hab: Man kann linke und rechte Beine tauschen, um mehr Varianz in die Laufstellung zu bekommen! Aber darüber hinaus lassen sich die Beine auch gut weiter umpositionieren. Blackhawk 1 hat somit eine sehr aktive Laufhaltung bekommen, indem er nur mit einem Bein den Boden berührt.

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Um die drei Blackhawks zu unterscheiden, wollte ich gern einen mit offenem Verdeck machen. Das wird zwar zugeklebt geliefert, lässt sich aber mit einer Klinge und etwas Fingerspitzengefühl gut öffnen. Der Pilot ist ein Schütze aus dem Allies-Zubehörset von Dust Models.

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Bei Nummer 3 ist hat der Pilot nicht ordentlich aufgepasst und die Heckklappe nicht vernünftig geschlossen. Nun fliegt ihm eine Decke weg …

Neben den militärischen Decals, die bei den Walkern immer gleich sind, haben die meisten eine persönliche Note bekommen. Dieser zum Beispiel Schachbrett-Streifen aus einem Warhammer 40k Ork Decal-Bogen.

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Bei den Wildfire/Honey Modellen war ich schon länger genervt, dass auf der Box zwei unterschiedliche Piloten und Beinstellungen zu sehen sind, man aber nur eine Variante bekommt. Nachdem die Beine ja einfach getauscht werden können, hat sich der mysteriöse zweite Pilot auch zu erkennen gegeben. Es ist nämlich schlicht eines der Modelle aus dem Allies-Zubehörset von Dust Models.

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Allies: M7-A Punisher

So langsam war es an der Zeit, dass ich mal beim Thema Walker ein wenig voran komme und der Pounder nicht der einzige bemalte bleibt. Besonders da der nach Dust Tactics Battlefield eine eher, sagen wir es mal freundlich, fragwürdige Auswahl ist.

Think Big! Mein Officer muss beschützt werden, Missionsziele gehalten und ein bisschen Schaden quer über den Tisch zu bringen ist auch fein, also habe ich mich für den guten alten Punisher entschieden.

Eigentlich war ich nie ein Fan des Designs von dem Teil. Besonders wegen des merkwürdig vorn angebrachten Geschützes. Aber ich muss gestehen, dass ich ihn jetzt, wo er fertig ist, doch ganz nett finde.

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Der Punisher ist das erste Fahrzeug, dass ich mit der Salz-Methode rostig gemacht habe. Vorher hatte ich das nur auf der Nissenhütte probiert.

Als einzige Umbauten hat der Punisher zwei Planen bekommen, die ein bisschen Farbvariation reinbringen, und zwei Antennen, die wie bei der Infanterie auch schon, aus Akkupunkturnadeln gemacht sind.

Vorn auf der Räumschaufel gibt es dann noch einen dezenten Rest einer Sicherheits-Schraffur.

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Da die Geschützrohre des Modells nicht ordentlich parallel verlaufen, sondern sich immer wieder berührt haben, habe ich einen kleinen Draht dazwischengesetzt, um sie in einer ordentlichen Ausrichtung zu fixieren.

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Das andere Problem dieses Modells ist die Halterung für die beiden Geschüzvarianten. Da ich mir gern die Möglichkeit offen halten wollte, ihn auch als Fireball zu spielen und das Geschütz auszutauschen, kam Ankleben nicht in Frage. Ich habe aber den Kranz an die Hülle geklebt und einen Magneten darin versenkt (da hängen inzwischen diverse Farben und Pigmente drauf rum, aber man kann es erahnen). Das Geschütz selbst hat eine Eisenkugel bekommen. Nun hält das Ganze und ist austauschbar durch das Flammenwerfer Geschütz.

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Allies: Pelican P-48 – Diving Dottie

Schon dieses Jahr zum Dust Day im Herbst fertig geworden, aber bis heute hatte der Flieger es nicht auf Fotos geschafft.

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Als Grundfarbe habe ich mich auch hier für das Oliv entschieden. Ein bisschen Farbeinheitlichkeit in einer Tabletop-Armee finde ich immer ganz vorteilhaft und das häufig anzutreffende Marnie-Blau finde ich da eher einen Störfaktor, auch wenn es ganz hübsch ist. Ob eine etwaige zweite Pelican dann anders wird, könnte man überlegen.

Die Gelben Elemente fand ich wichtig, um dem Flieger ein wenig Abwechslung in der Farbe zu verleihen. Und natürlich viele Decals.

Die Unterseite hat ein en Blaugrauen Anstrich bekommen. Und daran habe ich mich dann das erste mal auch mit Streaking ausgetobt und der Fläche ordentlich viele Drechschlieren verpasst.

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Da man die Pelican prima von ihrer Basis abnehmen und das Fahrwerk herausklappen kann, könnte sie im Zweifelsfall auch mal als schickes Geländeteil auf dem Tisch stehen.

Die Schachbrettmuster stammen übrigens aus einem 40k Ork Decalbogen.

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Die Basis selbst bietet bei den Allies ja sehr viel Platz. Daher habe ich da ein kleines Depot mit Waffen, Kisten und einem Technologiefund gebaut.

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Allies: Missionsziel und Zubehör

Zwischendurch auch mal zwei Kleinigkeiten für den Spieltisch.

Da es bei Dust Tactics Battlefield diese spannende erste Mission gibt, bei der man eines von zwei Zielen einnehmen muss um zu gewinnen, habe ich das erste Missionsziel gebaut. Dafür sind die Munitionscontainer aus den Dust Tactics Grundboxen endlich einmal zur Verwendung gekommen.

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Diese brennenden Rauchmarker für zerstörte Fahrzeuge habe ich mal irgendwo im Internet gesehen und fand sie eine großartige Idee. Sowas musste ich dringend auch machen. Letztenendes ein Arbeitsaufwand von vielleicht 1/4 Stunde und ein Materialwert von einem Euro.

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Einfach ein flackerndes elektrisches Teelicht (bekommt man im 2er Pack für einen Euro), dann Watte drumherumkleben (habe ich mit Weißleim gemacht) und ein bisschen in Form zupfen.

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Danach habe ich das Ganze erst mit Roter Sprühfarbe, danach mit nach oben zunehmender Schwarzer Eingefärbt … fertig.

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Und die Dinger passen prima auch die Walker wenn man die Geschütztürme abnimmt 😉

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Dust: Rostige Nissenhütte der Alliierten

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Ich wollte schon länger die „Haarspray-Salz“-Methode für Rosteffekte ausprobieren. Das Objekt für diesen Test ist nun eine Wellblechhütte aus Dust geworden. Das ist hier ein kleiner do-it-yourself-Bericht über den Prozess. Aber bedenkt, dass es mein erster Versuch mit dieser Methode war. Ist also keine Anleitung von einem erfahrenen Profi.

Zunächst habe ich die Hütte in Sepiabraun grundiert. Anschließend Pigmente in verschiedenen Siena-Tönen angemischt und mit einem Schwamm aufgetupft, um einen Rostuntergrund zu erstellen. Zum Schluss habe ich die Hütte in diesem Stadium mit Klarlack versiegelt, damit die Pigmente später nicht weggewaschen werden.

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Anstatt Haarspray zu verwenden, bin ich auf Vallejo Chipping Medium ausgewichen. Das kommt flüssig und man muss nicht mir Spraydosen herumhantieren und außerdem riecht es nicht so unangenehm. Das Medium habe ich zunächst auf den Stirnseiten der Hütte aufgetragen und dann mit Salz bestreut. Dafür habe ich eine Mischung von grobkörnigem und gewöhnlichem Salz verwendet.

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Nach dem Trocknen kam dann eine Schicht Oliv mit der Airbrush darauf.

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Wenn die Farbe getrocknet ist, kann man nun mit warmem Wasser und einem weichen Pinsel das Salz anlösen und herunterwaschen.

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Damit sind dann die Stirnseiten soweit fertig.

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Das Dach sollte oben rostig bleiben, daher habe ich das Salz nur unten angebracht und nach oben hin sehr viel Salz aufgetragen. Beim airbrushen bin ich dann nur bis zur dicken Salzschicht gegangen und habe dasDach komplett rostig gelassen.

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Als Finish habe ich dann noch die Tür in einem Holzton bemalt, damit sie sich etwas abhebt, ein paar Decals angebracht und am Boden ganz leicht etwas Staubton aufgetupft.

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